{"id":1470,"date":"2022-04-22T15:40:00","date_gmt":"2022-04-22T13:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bplusz-group.de\/?post_type=interview&#038;p=1470"},"modified":"2023-04-28T10:01:01","modified_gmt":"2023-04-28T08:01:01","slug":"manuela-roesgen","status":"publish","type":"interview","link":"https:\/\/www.bplusz-group.de\/en\/workatbplusz\/interview\/manuela-roesgen\/","title":{"rendered":"Manuela R\u00f6sgen"},"content":{"rendered":"    <section id=\"textblock_block_2d73bf45fb8834adf73dcb0fd6ae39c2\" class=\"gp-textblock section position-relative  gp-block pt-5 pb-5 pb-lg-8\" data-aos=\"fade-zoom-in\" data-aos-duration=\"1000\">\n        <div class=\"container\">\n            <div class=\"row\">\n                <div class=\"content col-lg-7 \">\n                                                                <p><em>Manuela R\u00f6sgen, 38 Jahre, Claims-Managerin bei BplusZ Verwaltungs GmbH in Hennigsdorf<\/em><\/p>\n<p><em>Neues Haus. Neuer Wohnort. Neuer Job. Vor etwa \u00fcber 3 Jahren hat sich im Leben von Manuela einiges ver\u00e4ndert. Im Internet ist sie auf die Jobanzeige unserer Tochterfirma der BplusZ Verwaltungs GmbH<\/em> <em>in Hennigsdorf gesto\u00dfen. Es waren genau die Themengebiete f\u00fcr die sie brennt, f\u00fcr welche wir eine Unterst\u00fctzung mit viel KonwHow suchten. Schadenmanagement und die allgemeine Abwicklung von Versicherungssch\u00e4den mit unserem Versicherer und gesch\u00e4digten Dritten. <\/em><\/p>\n<p><em>\u201eVersicherungen sind mein Steckenpferd.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Mit ihrem Wissen hat sie damals in kurzer Zeit den Bereich des Schadenmanagements aufgebaut und alle im Team unterst\u00fctzt. <\/em><\/p>\n<p><em>Der Familienplanung steht als Mitarbeiterin der BplusZ nat\u00fcrlich nichts im Weg. So wuchs ihre Familie und nach ihrer Elternzeit startete sie wieder bei uns durch. Jetzt ist sie im Bereich Schadenmanagement eigentlich nicht mehr wegzudenken. Hat immer f\u00fcr Fragen und Anliegen Rund um das Thema Unfall ein offenes Ohr.<\/em><\/p>\n<p><em>In unserem gemeinsamen Interview erz\u00e4hlt uns Manuela wie sich Anfang M\u00e4rz diesen Jahres ihr privates Leben ver\u00e4nderte und was dies mit dem Ukraine-Krieg zu tun hat. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Fest steht schon jetzt, wir ziehen unseren Hut vor so viel humanit\u00e4rer Hilfe.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Auch was sie in ihrem Job als Claims-Managerin bei uns so erlebt und wie sie sich als Mitarbeiterin bei uns f\u00fchlt. \u00a0<\/em><\/p>\n                    \n                                    <\/div>\n                                                                                                            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/section>\n        \n\n    <section id=\"textblock_block_bdab8933e09d5d8624c77cfb9daec5ae\" class=\"gp-textblock section position-relative  gp-block pt-0 pb-5 pb-lg-8\" data-aos=\"fade-zoom-in\" data-aos-duration=\"1000\">\n        <div class=\"container\">\n            <div class=\"row\">\n                <div class=\"content col-lg-7 \">\n                                <h2 class=\" \"><p style=\"text-align: center;\">Interview\n<\/h2>\n                                                <p style=\"text-align: center;\"><em><strong>\u00a0-Start und Aufgaben-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ:<\/strong><\/em><em> Seit wann bist Du bei der BplusZ Group und wie hast Du zu uns gefunden?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela:<\/strong><\/em> <em>Wir haben uns den Traum vom Eigenheim erf\u00fcllt und sind deswegen umgezogen. Dadurch suchte ich auch einen neuen Arbeitgeber. Im Internet habe ich die Anzeige gefunden, dass die Verwaltung eine neue Stelle im Versicherungsmanagement ausgeschrieben hat und jemanden sucht, die das Schadenmanagement in Hennigsdorf aufbaut. Jetzt bin ich schon seit 01. Februar 2019 bei euch. Die Zeit ist unglaublich schnell verflogen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Kommst Du urspr\u00fcnglich auch aus der Branche?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ich komme aus der Versicherungsbranche. Die Ausbildung zur Versicherungskauffrau habe ich bei einer bekannten gro\u00dfen deutschen Versicherung gemacht und war dann sp\u00e4ter bei einem Makler. Nach der Ausbildung habe ich zus\u00e4tzlich noch in der Abendschule die Weiterbildung zur Versicherungsfachwirtin absolviert. Viele Job-Wechsel hatte ich nicht. Ich bin eine sehr treue Seele.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben damals bei der Versicherung noch richtig verkaufen gelernt. An der T\u00fcr klingeln. \u201eHallo mein Name ist&#8230;\u201c und \u201eIch habe das beste Produkt\u201c. Auch das \u201ekalte\u201c abtelefonieren vom Telefonbuch. Heutzutage geht das ja nicht mehr. <\/em><\/p>\n<p><em>Ich kenne auch noch Papierantr\u00e4ge. Der Azubi war fasziniert und erstaunt vom Papierantrag mit Durchschlag. Da f\u00fchlte ich mich f\u00fcrchterlich alt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Mit welchen unserer Standorte arbeitest Du zusammen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ich arbeite im Schadenmanagement mit unseren Standorten in Berlin und Brandenburg, sowie mit unserem s\u00e4chsischen Standort in Schkeuditz zusammen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-Sch\u00e4den und das Interessante daran-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Was macht Dir am Schadensmanagement besonders viel Spa\u00df?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Die Aufarbeitung von Sch\u00e4den. Bedeutet, wenn ein Schaden durch uns oder einen Dritten verursacht wurde. Ich bin von A-Z dabei und im Prozess. Nehme ihn auf und schlie\u00dfe ihn ab.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Mit Sch\u00e4den wollen wir ja eigentlich m\u00f6glichst wenig zu tun haben\u2026<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Grunds\u00e4tzlich ja, aber wir sind Menschen und da passieren Fehler. Selbstverschuldet oder unverschuldet.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Was ist umfangreichste<\/em> <em>Schaden den Du jemals \u201eauf dem Tisch\u201c hattest? Was hat Dich an ihm \u00fcberrascht?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Die Zugmaschine war fremd und der Auflieger war von uns. Der Fahrer hat sich vermutlich durch sein Handy ablenken lassen und fuhr auf ein Stauende auf. Durch den Aufprall kippte die Gefahrgutladung und der Trailer fing Feuer. Ein Teilabschnitt der Autobahn musste zwei Tage voll gesperrt werden, 80 Meter Asphalt wurden abgetragen und erneuert. Bei diesem Schadenereignis waren so viele Dritte beteiligt: unsere Haftpflichtversicherung, der Haftpflichtversicherer von der Zugmaschine, die Kaskoversicherung, der Verkehrshaftungsversicherer, die Autobahnmeisterei, Polizei und Feuerwehr, das Abschleppunternehmen und der Auftraggeber. Die Gesamtschadenssumme ist enorm. Die Versicherer untereinander stellen Regressanspr\u00fcche. Der Unfall ist 2 Jahre her und immer noch nicht abgeschlossen. \u00dcberrascht hat mich, dass man solche Sch\u00e4den eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt. Sowas passiert nur Anderen. Da lag ich falsch. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Dem Fahrer ist zum Gl\u00fcck nichts passiert? War der Fahrer ein Mitarbeiter von uns?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Dem Fahrer ist nichts Schlimmes passiert und er war auch keiner von uns. Da der Trailer aber von uns war und zum damaligen Zeitpunkt Haftungsteilung bestand, sind wir mit involviert. <\/em><\/p>\n<p><em>Es gab aber leider auch schon wirklich schlimme Unf\u00e4lle. Auch Unf\u00e4lle mit Todesfolge, bei dem ein Fahrer von uns gestorben ist. Das ging mir sehr zu Herzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Es gab auch merkw\u00fcrdig Unf\u00e4lle. Beispielsweise ist ein Fahrer am Zebrastreifen von der Kupplung gerutscht und hat dadurch einen Rentner samt Fahrrad angestupst. Der Rentner \u00fcberquerte gerade den Zebrastreifen. Mit leichter Verletzung kam er ins Krankenhaus.<\/em><\/p>\n<p><em>In der Aufarbeitung sind solche Schadenf\u00e4lle unglaublich interessant. Warum ist es passiert? Wie ist es dazu gekommen? Wie h\u00e4tte man es vermeiden k\u00f6nnen? Als Unternehmensgruppe k\u00f6nnen wir daraus lernen, um besser zu werden. Die Fahrer zu sensibilisieren und Unf\u00e4lle zuk\u00fcnftig zu vermeiden.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu 80% ist es leider menschliches Versagen und genau das macht es jedes Mal interessant. Es ist nie das Gleiche.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-Schadenersatzanspr\u00fcche und die Herausforderungen im Arbeitsalltag-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Wenn wir gesch\u00e4digt wurden\u2026 Darum k\u00fcmmerst Du Dich auch, oder?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ja. Wenn wir Anspr\u00fcche stellen, weil uns ein Schaden zugef\u00fcgt wurde. Darum k\u00fcmmere ich mich auch.<\/em><\/p>\n<p><em>Dabei muss man nat\u00fcrlich aufpassen, dass wir unseren Schaden auch vollumf\u00e4nglich wieder bekommen. <\/em><\/p>\n<p><em>Wenn wir eine dritte Person gesch\u00e4digt haben, muss ich genau den Schadenhergang wissen. Dazu dient u.a. die Schadensmeldung vom Fahrer. Denn allzu oft m\u00f6chten sich die gesch\u00e4digten Personen an dem Schadenereignis bereichern. Kostenvoranschl\u00e4ge werden durch das Fuhrparkteam und durch die Versicherung genau gepr\u00fcft. Wer will schon \u00fcber den Tisch gezogen werden?<\/em><\/p>\n<p><em>Dabei helfen uns auch die Dashcam-Aufnahmen der Fahrzeuge. Vor allem bei Auffahrunf\u00e4llen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Was sind Deine gr\u00f6\u00dften Herausforderungen im Arbeitsalltag?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Die gro\u00dfe Anzahl der E-Mails zu beantworten, Termine fristgerecht einzuhalten und die geforderten Schadensunterlagen gegen\u00fcber unseren Versicherungen ordnungsgem\u00e4\u00df einzureichen. Da ich auf die Zuarbeit von unterschiedlichen Stellen angewiesen bin, ist das manchmal nicht so einfach.<\/em><\/p>\n<p><em>Den Spa\u00df bei der Arbeit auch nicht zu verlieren, weil man sich selbst auch schon mal unter Druck setzt. Weniger von der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, sondern eher von mir selbst.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Du arbeitest in Hennigsdorf, oder? <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ja, ich arbeite in Hennigsdorf und teile mir mein B\u00fcro mit einer lieben Kollegin. Teilweise kann ich auch remote arbeiten. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Hast Du auch direkten Kontakt zu den Fahrern?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Nur dann, wenn der Fahrer direkt den Schaden bei mir meldet \u2013 einige kennen mich schon \u2013 oder wenn ich einsch\u00e4tzen kann, dass der direkte Weg zielf\u00fchrender ist. Ansonsten ist der Ablauf der Schadenmeldung ganz klar festgelegt: Der Fahrer meldet den Schaden seinem Teamleiter. Der Teamleiter meldet diesen seinem Unit Manager und der Unit Manager wiederum meldet den Schaden mir. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-Kollegialit\u00e4t und Empfinden-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Wie f\u00fchlt sich die Kollegialit\u00e4t im Unternehmen f\u00fcr Dich an?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ich arbeite viel mit den verwaltenden Mitarbeitern zusammen. Vor allem mit den Fleet und Unit Managern. Die Zusammenarbeit ist wirklich super. Ich kann mich zu 100% auf alle verlassen. Es ist ein tolles Team.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Was gef\u00e4llt Dir an BplusZ am meisten?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Das es famili\u00e4r bei uns ist. Das Verst\u00e4ndnis da ist, wenn man im privaten Bereich eine Herausforderung hat. Das Zwischenmenschliche ist trotz des gro\u00dfen und schnellen Wachstums in den letzten Jahren nicht verloren gegangen. Work-Life-Balance ist vorhanden und super. <\/em><\/p>\n<p><em>Ich selbst habe auch die M\u00f6glichkeit Remote zu arbeiten und so kann ich Arbeit und Familie gut managen. Bedingt durch 3 Kinder, bin ich dankbar, dass ich meine Arbeitszeit gut selbst einteilen kann.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-Wirklich eine M\u00e4nner-Dom\u00e4ne? &#8211;<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Wie ist das f\u00fcr Dich in einer M\u00e4nner Dom\u00e4ne zu arbeiten?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>So m\u00e4nnlich ist die Dom\u00e4ne in der Verwaltung nicht. Daher ist es bei uns im Office sehr ausgeglichen. Und allgemein nimmt der Frauenanteil gerade auch unter den Fahrern sehr zu. Wir haben auch Fahrerinnen auf dem LKW oder im Paketdienst-Bereich und Auszubildende. Wir haben auch 2 Unit Managerinnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Thema Frauen in der Logistik hat sich in den letzten Jahren ziemlich zum Positiven ge\u00e4ndert. Jeder kann alles machen, wenn er m\u00f6chte. <\/em><\/p>\n<p><em>M\u00e4nner nehmen jetzt auch Elternzeit oder holen die Kids aus der Kita. Es ist nicht mehr nur allein die Aufgabe der Frau.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-keinen Moment gez\u00f6gert- ihre humanit\u00e4re Hilfe-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Seit Anfang M\u00e4rz hat sich dein privates Leben sehr ver\u00e4ndert. Wie kam es dazu? <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ja. Am 05. M\u00e4rz haben wir Schutzsuchende des Ukraine-Krieges aufgenommen und mittlerweile sind sie schon 7 Wochen bei mir bzw. uns.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu kam es ganz spontan. Ich war drau\u00dfen und meine Nachbarin lief aufgeregt durch den Garten. Sie ist Vorsitzende in der evangelischen Kirche. Sie trug Taschen hin und her und r\u00e4umte sehr hektisch. <\/em><\/p>\n<p><em>Sie meinte: \u201eHeute kommen Busse in unsere Stadt mit Familien, welche aus der Ukraine geflohen sind und Unterk\u00fcnfte brauchen.\u201c Diese m\u00fcssten privat organisiert werden, da der Landkreis OHV darauf nicht vorbereitete w\u00e4re. <\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe dann gleich alles stehen und liegen gelassen und gesagt, dass wir auch helfen und eine Unterkunft stellen.<\/em><\/p>\n<p><em>Es waren dann 2 Familien. 2 M\u00fctter mit zusammen 4 Kindern, die wir aufgenommen haben.<\/em><\/p>\n<p><em>21 Uhr kam die erste Familie und 22 Uhr die Zweite. Die erste Familie war \u00e4u\u00dferst eingesch\u00fcchtert und hatte Angst. Wir haben uns mit keinem Wort verstanden. Meine Nachbarin, die schon seit 40 Jahren in Deutschland lebt und urspr\u00fcnglich aus der Ukraine kommt, half mir dann durch dolmetschen, dass sie in Sicherheit sind und keine Angst mehr haben m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben dann bis in die Nacht hinein ger\u00e4umt und die Zimmer eingerichtet.<\/em><\/p>\n<p><em>Aktuell ist nur noch eine Familie da. Die gr\u00f6\u00dfere Familie konnten wir an die Caritas vermitteln. Diese hat \u00fcber Spenden und eine private Familie einen Bungalow aufgetrieben und dort lebt die Familie jetzt. Eine Mutter und ihr Sohn leben jetzt noch bei mir und meiner Familie, bis sie auf eigenen Beinen stehen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-\u00c4mter und Hilfe-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Was hei\u00dft das \u201ebis sie auf eigenen Beinen stehen\u201c?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Zu aller Erst mussten sie sich polizeilich melden. Jetzt warten wir auf die Registrierung durch die Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde. Erst dann kann sie auch eigene finanzielle Mittel beantragen. Dies kann bis zu 3-4 Monate dauern. Bei der biometrischen Registrierung werden dann Fotos von allen Seiten, sowie Fingerabdr\u00fccke genommen und danach erhalten sie einen Aufenthaltsstatus (nach \u00a724 des Aufenthaltsgesetz).<\/em><\/p>\n<p><em>Das hei\u00dft sie sind keine Fl\u00fcchtlinge, sondern Schutzsuchende und erhalten damit ein Aufenthalts- und Arbeitsrecht f\u00fcr die n\u00e4chsten 3 Jahre.<\/em><\/p>\n<p><em>Erst nach dieser Registrierung kann sie einen staatlichen Sprachkurs belegen und erst dann k\u00f6nnen wir ihr eine eigene Unterkunft suchen. Auch eine Arbeitserlaubnis erh\u00e4lt sie erst nach der Registrierung. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Bekommst Du vom Land finanzielle Unterst\u00fctzung, weil Du jemanden aufgenommen hast?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Nicht wirklich. Aktuell tragen wir alle Kosten.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Landkreis macht es sich leider sehr einfach. Ich k\u00f6nnte eine Art Wohnzuschuss beantragen, dazu m\u00fcsste ich aber einen Untermietvertrag mit ihr machen. Damit h\u00e4tte sie nat\u00fcrlich Rechte uns gegen\u00fcber, sowie wir Pflichten ihr gegen\u00fcber. Das ist uns aber etwas zu heikel.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir sind auch auf Spenden angewiesen und bekommen dahingehend auch Unterst\u00fctzung. Zu Beginn haben wir viele M\u00f6bel oder Kleidung, sowie Handt\u00fccher oder Geschirr bekommen. Wir hatten ja gar nicht so viel f\u00fcr so viele Personen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Die M\u00fchlen in den \u00c4mtern mahlen unwahrscheinlich langsam. Was sind die n\u00e4chsten Stepps?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Der Sohn, 11 Jahre alt, war sofort nach polizeilicher Meldung schulpflichtig und wurde schon ein paar Tage sp\u00e4ter einer Schule zugeordnet und musste hingehen. Und das obwohl er kein Wort Deutsch konnte.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben hier bei uns im Ort einen privaten Deutsch-Kurs organisiert, bei dem eine Deutschlehrerin, die in Rente ist, die Schutzsuchenden unterrichtet. Einmal am Tag 1,5 Stunden in 2 Kursen. Sie macht das alles Ehrenamtlich um zu helfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Erst mit der Registrierung k\u00f6nnen sie einen staatlichen Sprach-Kurs besuchen und das kann dauern, zumal meine Schutzsuchende nicht die Einzige ist, die einen Sprachkurs ben\u00f6tigt. Der Andrang ist gro\u00df. Alle ankommenden Ukrainer m\u00fcssen lernen mit der deutschen Sprache klar zu kommen und ihr neues Leben zu bestreiten.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-die Flucht und ein neuer Anfang-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Wie war die Flucht f\u00fcr die Familie?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Sie sind zu Fu\u00df zum Busbahnhof und dann weiter mit dem Bus zum Zug. Sie wollten eigentlich von Odessa nach Warschau. Der Zug war aber so voll\u2026 Die Menschen sa\u00dfen \u201egestapelt\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Eigentlich wollte sie in Warschau bleiben um nicht zu weit von der Ukraine entfernt zu sein, aber sie kam mit ihrem Sohn nicht aus dem Zug, weil er so voll mit Menschen war. Die T\u00fcren haben sich geschlossen und sie musste weiterfahren nach Berlin ins Unbekannte.<\/em><\/p>\n<p><em>In Berlin wurden Sie zun\u00e4chst von Privatleuten auf das Umland in Unterk\u00fcnfte verteilt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Die Situation muss ganz furchtbar gewesen sein. Wie lange waren sie unterwegs? War die Versorgung mit Essen und Trinken unterwegs sichergestellt?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Sie waren drei Tage unterwegs. Drei Tage ohne Schlaf meinte sie. Sie hatten nur den Schulranzen vom Sohn als Transportmittel und T\u00fcten voll mit ein paar Sachen.<\/em><\/p>\n<p><em>Essen und Trinken war wohl ganz gut organisiert. In Polen sind Helfer durch die Z\u00fcge gegangen und haben Lebensmittel verteilt. Die Hygiene war aber sehr schwer bis gar nicht einzuhalten. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Wie ist ihr Plan f\u00fcr die Zukunft hier?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Am Anfang wollte sie sofort wieder zur\u00fcck. Da wusste man aber auch noch nicht, wie weit dieser Krieg geht und was f\u00fcr wirtschaftliche Folgen dieser auch f\u00fcr das Land haben wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Sie ist 37 Jahre und sie wei\u00df, dass sich in den n\u00e4chsten 5 Jahren wahrscheinlich nicht viel bewegen wird. Wir unterhalten uns abends \u00fcber \u201eGoogle Translate\u201c und das anf\u00e4ngliche \u201eIch will sofort zur\u00fcck\u201c br\u00f6ckelt jetzt.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach der Registrierung darf sie sich in ganz Europa bewegen und kann sich auch woanders ein Leben mit ihrem Sohn aufbauen. Bis dahin muss sie sich bewusstwerden, wo ihre vor\u00fcbergehende Heimat liegen wird.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-Angst um die Familie und ein neuer Alltag in Deutschland-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Hat sie auch Kontakt zu ihrem in der Ukraine verbliebenen Mann?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ja. Mehrmals am Tag und oft auch bis in die Nacht hinein telefonieren und schreiben sie. Es ist sehr traurig. Er konnte das Land leider nicht verlassen und hat sich jetzt bei sich im Haus verschanzt und hofft nicht entdeckt zu werden, um sein Leben nicht zu verlieren. Die Angst und die Sehnsucht sind gro\u00df und st\u00e4ndig sp\u00fcrbar vorhanden. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Hat sie noch mehr Familie in der Ukraine?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ja, eine Tochter. Sie ist 18 Jahre alt und studiert. Als ihre Mutter geflohen ist, wollte sie nicht mit, weil sie die Ernsthaftigkeit des Fliehens nicht gesehen hat und mitten in den Pr\u00fcfungen im Studium steckte. Jetzt ist die Tochter gefangen im eigenen Land, weil alle Fluchtwege und M\u00f6glichkeiten die Ukraine halbwegs sicher zu verlassen zerst\u00f6rt wurden. <\/em><\/p>\n<p><em>Der Busbahnhof wurde schon durch Bomben zerschossen, liegt in Tr\u00fcmmern und jetzt lebt die Mutter in Angst um Tochter und Mann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Hat die Tochter Kontakt zu ihrem Vater?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ja. In den letzten Wochen haben sie sich ein paar Mal gesehen, aber alles nur kurz. Treffen sind immer mit gro\u00dfer Gefahr verbunden. Essen und Trinken h\u00e4tten Sie wohl, aber wie es sich entwickelt ist fraglich. <\/em><\/p>\n<p><em>Sie gehen nur f\u00fcr das Allern\u00f6tigste raus. Wenn dann sind sie nur zu Fu\u00df oder mit dem Fahrrad unterwegs.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Man kann der Familie nur alles Gl\u00fcck w\u00fcnschen. Dem Vater und der Tochter, dort dr\u00fcben alles gut zu \u00fcberstehen und f\u00fcr die Mutter und das Kind, sich hier gut einzuleben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Das Einleben stellt sich trotzdem auch als Herausforderung dar. Mein Sohn ist 10 Jahre und anf\u00e4nglich dachte ich, dass die Kinder sich schon irgendwie verstehen. Aktuell sind die kulturellen Unterschiede aber teilweise doch zu gro\u00df. Die Sprachbarriere ist wirklich eine Herausforderung und auf unterschiedliche Schulen gehen sie auch.<\/em><\/p>\n<p><em>Manchmal spielen sie zusammen im Garten. Ihr Sohn spricht schon ein paar Brocken Deutsch und ich denke das wird in Zukunft noch besser.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Wird es f\u00fcr die Mutter des Jungen besser sich bei uns zurecht zu finden und klar zu kommen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>In der Ukraine wird schon zwischen St\u00e4dtern und D\u00f6rflern unterschieden. Die St\u00e4dter sind deutlich westlicher aufgestellt und erzogen. Sie kennen einiges schon. Victoria und Dima kommen vom Dorf und dadurch ist f\u00fcr sie vieles anders. Starke Unterschiede in der Erziehung und auch im Verhalten. Bei Ihnen gab es kein Abwassersystem und so mussten wir ihnen sogar eine Toiletteneinweisung geben.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich selbst musste auch lernen, dass ich ihre Kultur nicht \u00e4ndern kann. Ich trage daf\u00fcr Sorge ihnen hier einen guten Start zu erm\u00f6glichen. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Du gibst ihr sicherlich auch kleine Aufgaben, um den alleinigen Alltag in Deutschland zu \u00fcben und zu meistern, oder?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Ja. Zum Beispiel gebe ich ihr Geld und sie geht einkaufen. Sie belegt den privaten Deutschkurs, bringt und holt ihren Sohn von der Schule. Damit ist auch Alltag ein wenig gegeben. Sie telefoniert sehr viel und hat Angst. Das belastet sie sehr. Auch die Medienberichte. \u00a0Immer in der Hoffnung, keine schlechten Nachrichten zu h\u00f6ren, wie das der Ort ihres Mannes oder der ihrer Tochter beschossen wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir versuchen ein strukturiertes Leben zu schaffen. F\u00fcr sie ist es noch schwer.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>-Unterst\u00fctzung von BplusZ und Schlusswort-<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Wie hat dich die BplusZ dabei unterst\u00fctzt zu helfen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Es war f\u00fcr mich einfach eine Herzens-Angelegenheit und unsere Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer haben nicht gez\u00f6gert<\/em><em>,<\/em><em> mir f\u00fcr die Zeit reines Homeoffice zu erm\u00f6glichen, damit ich f\u00fcr die Familien da sein kann. Meine Arbeit kann ich im Homeoffice remote \u00fcber den Tag st\u00fcckeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn ich jetzt mit Viktoria einen Beh\u00f6rdengang erledigen muss, wird mir auch das erm\u00f6glicht und dar\u00fcber bin ich sehr dankbar.<\/em><\/p>\n<p><em>Mitarbeiter von BplusZ und auch die BplusZ selbst haben Hilfsg\u00fcter gefahren. Entweder bis an die Grenze Polens oder sogar direkt zu Hilfsorganisationen in Polen. Es ist toll, was dort auf die Beine gestellt wurde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>BplusZ: <\/strong><\/em><em>Hast Du noch ein Schlusswort f\u00fcr uns?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Manuela: <\/strong><\/em><em>Es ist wunderbar in dem Unternehmen zu arbeiten. Die BplusZ Group ist ein fantastischer Arbeitgeber. Wenn man den Willen hat und loyal ist, kann man hier bis zur Rente bleiben. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Interview: Melanie Kahl<\/em><\/p>\n<p><em>*Aus Gr\u00fcnden der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen m\u00e4nnlich, weiblich und divers (m\/w\/d) verzichtet. S\u00e4mtliche Personenbezeichnungen gelten gleicherma\u00dfen f\u00fcr alle Geschlechter.<\/em><\/p>\n                    \n                                    <\/div>\n                                                                                                            <\/div>\n        <\/div>\n    <\/section>\n        ","protected":false},"featured_media":1468,"template":"","class_list":["post-1470","interview","type-interview","status-publish","has-post-thumbnail"],"acf":[],"yoast_head":"<title>Manuela R\u00f6sgen - Busse plus Zerbe<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.bplusz-group.de\/workatbplusz\/interview\/manuela-roesgen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Manuela R\u00f6sgen - Busse plus Zerbe\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.bplusz-group.de\/workatbplusz\/interview\/manuela-roesgen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Busse plus Zerbe\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-04-28T08:01:01+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.bplusz-group.de\/content\/uploads\/2023\/03\/202204_BplusZ_Blogbeitrag-webseite.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2048\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1365\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.bplusz-group.de\/workatbplusz\/interview\/manuela-roesgen\/\",\"url\":\"https:\/\/www.bplusz-group.de\/workatbplusz\/interview\/manuela-roesgen\/\",\"name\":\"Manuela R\u00f6sgen - 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